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News und Rache aus der
Werbe-Welt ...
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Spammer zu 11 Milliarden Dollar Busse verurteilt!
> 06. Januar 2006

Für den Versand von 280 Millionen Spam-Mails verurteilte ein
US-Gericht einen Spammer, Schadenersatz in der Höhe von 11,2
Milliarden Dollar zu bezahlen. Den gegen den Amerikaner James
McCalla verhängte Schadenersatz ist die bislang höchste Strafe,
die jemals gegen einen Spammer verhängt worden ist.
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Freenet.de wegen Spam
verurteilt
> 29. Dezember 2005 (Quelle
heise.de)

Ein Hamburger Amtsgericht hat den Internetprovider Freenet wegen
E-Mail-Spamming rechtskräftig verurteilt. Der
Rechtswissenschaftler Jonas Breyer der Universität Freiburg
untersagte seinem Provider Freenet die Nutzung und Weitergabe
seiner Mail-Adressen zu Werbezwecken. Trotz wiederholter
Aufforderungen erhielt Breyer von Freenet immer wieder
ungeliebte Werbe-Mails. Nach vier unerwiderten Faxschreiben an
den Datenschutzbeauftragten von Freenet platzte dem Kunden
Breyer der Kragen. Er zerrte seinen Provider vor Gericht und er
bekam Recht. Nun drohen dem verurteilten Unternehmen bei jeder
Zuwiderhandlung ein Bussgeld von 250'000 Euro.
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Werbung ist Hausfriedensbruch
> 3. August 2005 (Quelle
unbekannt)

Ein Schweizer Mietgericht hat unlängst befunden, dass der persönliche Briefkasten zur Wohnung und damit zum Mietobjekt gehört. Daraus ist zu folgern, dass wer Werbung irgendwelcher
Art in einen Briefkasten mit einem Stopp-Werbung-Kleber wirft, Hausfriedensbruch begeht.
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Russischer Spammer Vardan
Kushnir wurde ermordet
> 26. Juli 2005

Wie der Spiegel berichtete, ist am Sonntag einer der
berüchtigsten Spammer Russlands ermordet aufgefunden worden.
Spam nervt manche Zeitgenossen offenbar derart, dass sie deswegen töten.
Es wird spekuliert, dass der Spammer Vardan Kushnir von einer
"Anti-Spam-Gang" zu Tode geprügelt wurde.

Todesdrohungen waren für den
berüchtigten Millionen-Spammer Vardan Kushnir an der
Tagesordnung. Die russische Nachrichtenagentur Interfax berichtet,
dass der 35-Jährige am Sonntag in seiner Moskauer Wohnung aufgefunden
wurde – die Täterschaft hatte ihm brutal den Kopf eingeschlagen.
Gemäss Spekulationen könnte hinter dem heimtückischen Mord eine der russischen Anti-Spam-Gangs stecken.

Feinde besass Vardan Kushnir mehr
als genug. Der Russe armenischer Abstammung verfolgte als
Inhaber dreier englischer Sprachschulen aggressive und höchst
umstrittene Werbe-Methoden. Seine Mitmenschen belästigte er vor allem in den Jahren 2002 bis 2003 mit Spam und ließ jeden Tag Millionen an E-Mails verschicken. Unter anderem verfolgte er Internet-User bis in Foren, Weblogs und ICQ-Channels hinein mit
seiner Reklame.

Seine Webseiten wurden
regelmässig geschlossen, nachdem sich empörte User bei den Internet-Providern beschwert hatten.
Von seinen Spam-Mails Betroffene rächten sich und schalteten Sex-Anzeigen und Angebote mit Immobilienschnäppchen mit den Telefonnummern
seiner Sprachschulen. Und Tausende mailten zurück oder riefen gleich persönlich an, um sich ihrem Ärger Luft zu machen.
Auch die russische Netz-Szene blieb nicht untätig. Mehrmals
attackierten sie seine Webseiten. Die Gesetze in Russland
verbieten das Versenden von Spam noch nicht, ein
entsprechender Gesetzesentwurf befindet sich jedoch in Arbeit.
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Gehört dieses Fahrzeug einem
unbelehrbaren Reklame-Verteiler? :-)))



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