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Das Schwarzbuch der Rache - Eichborn Verlag

John Punisher
Das Schwarzbuch
der Rache

Eichborn Verlag
ISBN: 3-8218-4901-0

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MUSS RACHE SEIN?
 
 

News und Rache aus der Werbe-Welt ...
 
 

Spammer zu 11 Milliarden Dollar Busse verurteilt! > 06. Januar 2006

Für den Versand von 280 Millionen Spam-Mails verurteilte ein US-Gericht einen Spammer, Schadenersatz in der Höhe von 11,2 Milliarden Dollar zu bezahlen. Den gegen den Amerikaner James McCalla verhängte Schadenersatz ist die bislang höchste Strafe, die jemals gegen einen Spammer verhängt worden ist.
 
 

Freenet.de wegen Spam verurteilt > 29. Dezember 2005 (Quelle heise.de)

Ein Hamburger Amtsgericht hat den Internetprovider Freenet wegen E-Mail-Spamming rechtskräftig verurteilt. Der Rechtswissenschaftler Jonas Breyer der Universität Freiburg untersagte seinem Provider Freenet die Nutzung und Weitergabe seiner Mail-Adressen zu Werbezwecken. Trotz wiederholter Aufforderungen erhielt Breyer von Freenet immer wieder ungeliebte Werbe-Mails. Nach vier unerwiderten Faxschreiben an den Datenschutzbeauftragten von Freenet platzte dem Kunden Breyer der Kragen. Er zerrte seinen Provider vor Gericht und er bekam Recht. Nun drohen dem verurteilten Unternehmen bei jeder Zuwiderhandlung ein Bussgeld von 250'000 Euro.
 
 

Werbung ist Hausfriedensbruch > 3. August 2005 (Quelle unbekannt)

Ein Schweizer Mietgericht hat unlängst befunden, dass der persönliche Briefkasten zur Wohnung und damit zum Mietobjekt gehört. Daraus ist zu folgern, dass wer Werbung irgendwelcher Art in einen Briefkasten mit einem Stopp-Werbung-Kleber wirft, Hausfriedensbruch begeht.
 
 

Russischer Spammer Vardan Kushnir wurde ermordet > 26. Juli 2005

Wie der Spiegel berichtete, ist am Sonntag einer der berüchtigsten Spammer Russlands ermordet aufgefunden worden. Spam nervt manche Zeitgenossen offenbar derart, dass sie deswegen töten. Es wird spekuliert, dass der Spammer Vardan Kushnir von einer "Anti-Spam-Gang" zu Tode geprügelt wurde.

Todesdrohungen waren für den berüchtigten Millionen-Spammer Vardan Kushnir an der Tagesordnung. Die russische Nachrichtenagentur Interfax berichtet, dass der 35-Jährige am Sonntag in seiner Moskauer Wohnung aufgefunden wurde – die Täterschaft hatte ihm brutal den Kopf eingeschlagen. Gemäss Spekulationen könnte hinter dem heimtückischen Mord eine der russischen Anti-Spam-Gangs stecken.

Feinde besass Vardan Kushnir mehr als genug. Der Russe armenischer Abstammung verfolgte als Inhaber dreier englischer Sprachschulen aggressive und höchst umstrittene Werbe-Methoden. Seine Mitmenschen belästigte er vor allem in den Jahren 2002 bis 2003 mit Spam und ließ jeden Tag Millionen an E-Mails verschicken. Unter anderem verfolgte er Internet-User bis in Foren, Weblogs und ICQ-Channels hinein mit seiner Reklame.

Seine Webseiten wurden regelmässig geschlossen, nachdem sich empörte User bei den Internet-Providern beschwert hatten. Von seinen Spam-Mails Betroffene rächten sich und schalteten Sex-Anzeigen und Angebote mit Immobilienschnäppchen mit den Telefonnummern seiner Sprachschulen. Und Tausende mailten zurück oder riefen gleich persönlich an, um sich ihrem Ärger Luft zu machen. Auch die russische Netz-Szene blieb nicht untätig. Mehrmals attackierten sie seine Webseiten. Die Gesetze in Russland verbieten das Versenden von Spam noch nicht, ein entsprechender Gesetzesentwurf befindet sich jedoch in Arbeit.
 
 

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